Kloster St. Anton München

Die katholische Journalistenschule (ifp) suchte neue Räume für den Unterricht und Zimmer für die Stipendiaten. Das Kloster bot genug Platz sowohl die Journalistenschule als auch den verkleinerten Konvent und die Provinzverwaltung der Kapuziner aufzunehmen. Selbst das Gemeindezentrum St. Anton konnte im alten Kloster untergebracht werden. Mit der Denkmalpflege wurde eine behutsame Sanierung der Gebäudehülle vereinbart: die vorhandenen Holzbalkendecken wurden verstärkt und mit einer statisch wirksamen Ortbetonverbunddecke versehen.

Der Dachstuhl wurde ebenfalls zum Großteil erhalten und verstärkt. Das Refektorium wurde komplett in seiner historischen Fassung erhalten und zu einem Seminarraum umgenutzt. Das TV-Studio befindet sich im umgenutzten Langhaus der Schmerzhaften Kapelle, der barocke Zentralraum kann somit wiederhergestellt werden. Die Remisen im Hof wurden in ihrer ursprünglichen Kubatur wiederaufgebaut und zeitgemäß interpretiert, an der Kubatur der denkmalgeschützten Anlage wurde nichts verändert.

Alle (heterogenen) Nutzungen konnten in die vorhandene Gebäudehülle integriert werden. Moderne Architekturelemente - Fenster, Türen, Windfänge werden wie Spolien in die historischen Fassaden montiert. So zeigt sich die neue Nutzung nach außen. die wesentliche Neugestaltung geschieht im inneren des Gebäudes.

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BauherrErzbischöfliches Ordinariat
Baujahr2009
BGF6.350 m²
BauweiseSanierung
Anerkennung Wüstenrot Stiftung
Fotos Thomas Zwillinger
Strassenansicht
Terrasse Mensa
Rückgebäude
Eingangshof
Dachgeschoss
Empfang
Kunst am Bau
Klostergarten
Pfarrsaal
Verwaltung ifp
Appartements
Funk- und Fernsehräume
Schmerzhafte Kapelle
Schmerzhafte Kapelle
Mensa ifp