Kirche Eglharting

Nach fast 2 Jahren Bauzeit erscheint die Erlöserkirche „in neuem alten Gewand“. Die Generalsanierung war nach einer Reihe von Baufälligkeiten und Schäden notwendig geworden. 

Erbaut wurde das Gotteshaus 1973 vom Architekten und Ordinariatsrat Carl Theodor Horn. Äußerlich schlicht gehalten, innen spartanisch und nur mit wenigen sakralen Elementen ausgestattet, gilt die Erlöserkirche Eglharting vielen als architektonisches Unikat.

Neben der Aufgabe, die Kirche energetisch zu ertüchtigen und die bestehenden Schäden zu beheben, war der Sanierungauftrag die Kirche möglichst wieder so aussehen zu lassen wie kurz nach ihrer Errichtung in den 70er Jahren. So wurde das Pyramidendach, welches Abhilfe für das undichte Flachdach aus der Erbauungszeit bieten sollte, wieder durch ein flach geneigtes Dach ersetzt. 130 Meter Risse im Holz-Dachtragwerk wurden verpresst, knapp 1000 Stabdübel mussten eingebohrt werden. Nur so konnte das Tragwerk, welches den Innenraum der Kirche charakteristisch mitgestaltet, erhalten bleiben. Die gesamte Fassade wurde gereinigt, einige Steine wurden ersetzt.

Fensterflächen wurden erneuert, ebenso die holzverschalten Bereiche. Der Brandschutz wurde ertüchtigt, Dämmung ergänzt wo technisch möglich und sinnvoll. Die immer anfällige bestehende Fussbodenheizung wurde ersetzt.
Auch der Eingangsbereich und das Vordach der Kirche wurden neu gestaltet. Das bestehende Dach, eine bauliche Ergänzung aus den 80er Jahren, wurde abgebrochen und durch ein Neues ersetzt. Die markanten Eingangskuben aus den 70er Jahren wurden an die barrierefreie Zugangssituation angepasst.

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BauherrKath. Pfarramt St. Joseph
Baujahr2018
BGF500 m²
BauweiseSanierung
Fotos Julia Schambeck
Vorplatz
Innenraum mit reaktivierten "Lichtsonnen"
Westansicht
Blick auf die Orgelempore
Eingangskuben
Detail Schiebeelemente als Blickschutz