Ferienhaus am Wörthsee

Vorbild für das Haus am See war ein kleiner Starenkasten mit Pultdach, den wir an einem Baumast auf dem Grundstück entdeckten. Unter größtmöglicher Schonung der umgebenden Natur wurde aus dieser Idee heraus ein Wohnhaus entwickelt, das sich einerseits mit großen Glasflächen zum See hin öffnet, andererseits weiße Wände für die Bilder des Künstlerpaares bietet. Der entstandene Baukörper schottet sich nach Norden und Westen fast völlig ab und öffnet sich nach Süden und Osten mit größtmöglichen Glasflächen und

minimierten Fassadenprofilen, die zum Großteil mittels Schiebetüren -einem Schweizer System- zum Öffnen sind und den Übergang von innen nach außen kaum spürbar werden lassen. Der Blick gleitet ungehindert über eine Wiese und die weißen Birken zum See. Nichts lenkt ab, nichts stört. Da das Haus in einem Überschwemmungsgebiet liegt, mussten zunächst 15 Meter tief Bohrpfähle gesetzt werden, bevor der eigentliche Holzbau in Brettschichtholzbauweise (Konstruktionsvollholz) erstellt werden konnte. Geheizt wird umweltfreundlich mit 8 im Boden versenkten

Energiekörben; eine Wärmepumpe wandelt die im Boden gespeicherte Wärme in Heizenergie um; zusätzlich sorgt die 18 cm starke Dämmung aus Zellulosefasern für Behaglichkeit. Küche, Sauna, Bäder und Einbaumöbel wurden der Architektur des Hauses angepasst; auch das Beleuchtungskonzept – zur blendfreien Beleuchtung der Bilder- wurden von unserem Büro entwickelt.

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BauherrPrivat
Baujahr2007
BGF364 m²
BauweiseHolzbau
Fotos Siegfried Wameser
Nachtansicht
Gartenansicht
Innenansicht Erdgeschoß
Balkon mit Seeblick
Treppenaufgang
Essbereich und Wohnraum mit Zugang zur Terrasse