Wir haben ein Gebäude entworfen dessen Atmosphäre von Offenheit, Transparenz und Fröhlichkeit bestimmt wird. An vielen Stellen- im Inneren , auf dem großen Dachbereich zwischen den Gebäuden und auch im Aussenbereich – könnten Orte entstehen, wo man sich trifft und miteinander ins Gespräch kommt. Um die Straßenfront entlang der Schwere-Reiter-Straße aufzulockern schlagen wir zwei Häuser unterschiedlicher Höhe vor, die durch ein eingeschossiges Sockelgeschoss verbunden werden.

Der architektonisch bedeutsame Gebäudekomplex des ehemaligen Armenspitals St. Martin in Giesing wurde einst als Armenversorgungsanstalt, auch Pfründerhaus genannt, errichtet. Die ersten Planungen des Architekten Carl Hocheder* gehen auf das Jahr 1889 zurück. Das Gebäude entstand in drei Bauabschnitten zwischen 1892 und 1905, wobei die beiden letzten Bauabschnitte von Robert Rehlen geplant wurden. Der gesamte Komplex incl. Gartenmauer steht unter Denkmalschutz und ist für München ein bedeutendes Zeugnis seiner Zeit.

Das Projekt „Chorzentrum des Fränkischen Sängerbundes“ entstand aus dem 1. Preis im städtebaulichen und hochbaulichen Realisierungswettbewerbs „Umfeld Kloster Weißenohe“. 

Das Projekt „Neubau einer Wohnanlage in Weihenlinden“ entstand aus dem 1. Preis eines hochbaulichen Realisierungswettbewerbs, ausgelobt von der Gemeinde Bruckmühl.

Unser Entwurf orientiert sich an den großmaßstäblichen hofartigen Baustrukturen, die alle Zufahrten Weihenlindes prägen. Auch den östlichen Rand des Ortes definieren wir mit einem ähnlichen Schwerpunkt als Übergang in die Landschaft. Die drei um einen Hof gruppierten neuen Häuser nehmen in Ihrer Gestaltung und Proportion den Charakter landwirtschaftlich genutzter Gebäude auf.

Vorbild für das Haus am See war ein kleiner Starenkasten mit Pultdach, den wir an einem Baumast auf dem Grundstück entdeckten. Unter größtmöglicher Schonung der umgebenden Natur wurde aus dieser Idee heraus ein Wohnhaus entwickelt, das sich einerseits mit großen Glasflächen zum See hin öffnet, andererseits weiße Wände für die Bilder des Künstlerpaares bietet. Der entstandene Baukörper schottet sich nach Norden und Westen fast völlig ab und öffnet sich nach Süden und Osten mit größtmöglichen Glasflächen und

Ein bestehender zweigruppiger Kindergarten musste abgerissen werden. Die Gemeinde wünschte sich ein kooperatives Kinderhaus mit zwei Kindergartengruppen und zwei Kinderkrippengruppen. Hell sollten die Räume sein – der baumbestandene Garten sollte für das Kinderhaus gut nutzbar sein. Auch wünschte sich der Bauherr eine nachhaltige ökologische Bauweise. Unser Vorschlag das neue Gebäude als massives Holzhaus – in Brettsperrholzbauweise – aufzuführen wurde deshalb gerne angenommen. So konnte eine CO2-

Neubau einer 4-gruppigen Kinderkrippe mit einer Freilandgruppe in München Trudering: Innovatives Raumkonzept

Der Wohn- und Bürokomplex entstand nach einjähriger Planungsphase am Rande von Rosenheim im Gewerbegebiet Schwaig. Der Wohnbereich mit den über Laubengänge erschlossenen Wohnungen, die sich zum Teil als Maisonetten über zwei Geschosse erstrecken, öffnet sich mit kleinen Hausgärten nach Westen zur Landschaft, während der kammartig gegliederte Bürotrakt nach Osten, zum Gewerbegebiet hin, orientiert ist. Die strenge Lärchenholzverschalung der Fassaden vermittelt dabei zwischen den benachbarten Häusern

Implantation von Mensa und Werkstattgebäude auf engstem Raum im Zentrum der FH Nürnberg, von außen ablesbare Funkionstrennung

Sanierung eines integrativen Kindergartens mit 4 Gruppen und Neubau eines 5-gruppigen Kinderhauses mit 3 Krippengruppen und 2 Hortgruppen, jeweils eine Gruppe integrativ.

Die Wiedererkennbarkeit, das kinderfreundliche „Aufgehobensein“ im eigenen Haus, die Anpassung an die umgebende kleinräumlich-ländliche Siedlungsstruktur prägen das Haus von außen; Sechs unterschiedlich tiefe Baukörper sind deshalb so aneinandergereiht, dass sich für jede Kindergruppe ein separat erfahrbarer Gebäudeteil ergibt. Ein großer Spielflur verbindet diese Bereiche; Spielgalerien mit großen Oberlichtern ergänzen die Spielflächen der einzelnen Gruppenräume,

Der zweigeschossige Baukörper gliedert das Grundstück in drei Bereiche. Einen Eingangshof mit Parkierungsfläche und zwei miteinander verbundene Gartenflächen, die den Kinderspielbereich zonieren und so Raum für unterschiedliche pädagogische Konzepte geben. Im Obergeschoss ergeben sich zwei Terrassen, die zusätzliche Spielbereiche bereitstellen

Mittelpunkt des Ensembles ist der Eingangshof. Von hier aus werden Kita und Jugendzentrum erschlossen. Ein weiterer Hof schafft Distanz zum Pfarrhaus und dient als Raum für Stellplätze und Anlieferung. Einzelne „Gruppenhäuser“ liegen an einer „Straße“.

Bei der geplanten Maßnahme steht die Erhaltung der historisch gewachsenen Klosteranlage im Vordergrund. Fortbestand des Baudenkmals soll durch energetische und funktionale Ertüchtigung gewährleistet werden.

Energetische Sanierung einer Kirche mit Glockenturm aus den 70er Jahren.

Pavillon im Obstgarten
Unser Grundstück liegt in einem Grünzug, der im Weiteren von Bebauung freigehalten werden wird. Die Nutzung bleibt landwirtschaftlich. Im Norden befindet sich derzeit eine große Obstplantage. Die städtebauliche Frage ist hier, welche Gebäudeform fügt sich in diesen Kontext verträglich ein. Ein „Pavillon im Obstgarten“ ist unsere Antwort auf diese Frage. Wir
haben uns für einen runden Pavillon entschieden, die Landschaft umspielt den Baukörper so am besten.

Der Plenarsaal des Bezirk Oberbayern befindet sich im 5. Obergeschoß des Südflügels des Verwaltungsgebäudes an der Unsöldstraße. Im Zuge der Neuerrichtung des Geschosses wird der Plenarsaal mit den zugehörigen Nebenbereichen (Foyer, Sanitär-, Technik-, und Lagerräume) und einem zusätzlichen Besprechungsraum wieder hergestellt. Um die herausgehobene Stellung des

Mitten im Zentrum Münchens wird eine Wohn- und Begegnungsstätte von und für Geflüchtete errichtet. Es handelt sich dabei um tektonische Eingriffe und kaum Grundrissänderungen. Es sollen ein Café,

Die Atmosphäre des Holzbaus auf massivem Sockel wird von Offenheit, Transparenz und Fröhlichkeit bestimmt. Das EG öffnet das Haus und den Hof mit altem Baumbestand zur Umgebung.

Das Gebäude nimmt die Volkshochschule und die Musikschule auf. Gemeinsam genutzte Räume, wie der Vortragssaal und das Tonstudio, befinden sich entlang der „Erschließungsmagistrale“.
Das gemeinsame Foyer übernimmt die Funktion einer Aufenthalts- und Wartezone. Der Empfang sowie eine kleine Bühne befinden sich an zentraler Stelle im Foyer, die Garderobe im Untergeschoss. Beim Zugang zur Musikschule passiert der Besucher die Innenhöfe und Nebeneingänge. Der große Vortragssaal wird für Konzerte und Musikveranstaltungen genutzt. Der Saal

Auf einem sehr schmalen südorientierten Grundstück werden 12 Sozialwohnungen mit Laubengangerschließung errichtet. Der 3-Geschosige einfache Baukörper

Weder Stadt noch Land

„Das Rohe und das Gekochte“
Ganz zu Beginn unserer Entwurfsarbeit fragten wir uns, was hier den „genius loci“ ausmache. Die Antwort war: Weder „Stadt“ noch „Land“ machen den Ort aus. Es gibt beides – eigenartig unvermischt nebeneinander. Will man hierauf architektonisch Bezug nehmen, so heißt dies, weder „städtisch“ noch „ländlich“ zu bauen. Die Arbeitsthese ins Positive gewendet bedeutet wiederum diese vorgefundene Differenz selbst erfahrbar werden zu lassen.

Das Projekt ist das Resultat eines Wettbewerbsgewinns von 2008 in dem die Planung einer Doppel-Turnhalle mit gleichzeitiger Nutzung als Veranstaltungssaal für 800 Personen gefordert war. Unser Konzept sieht zwei maßstäbliche Stadtbausteine vor, welche die große Baumasse gliedern und die durch die Einführung einer

Die katholische Journalistenschule (ifp) suchte neue Räume für den Unterricht und Zimmer für die Stipendiaten. Das Kloster bot genug Platz sowohl die Journalistenschule als auch den verkleinerten Konvent und die Provinzverwaltung der Kapuziner aufzunehmen. Selbst das Gemeindezentrum St. Anton konnte im alten Kloster untergebracht werden. Mit der Denkmalpflege wurde eine behutsame Sanierung der Gebäudehülle vereinbart: die vorhandenen Holzbalkendecken wurden verstärkt und mit einer statisch wirksamen Ortbetonverbunddecke versehen.

Der quadratische Baukörper des Kindergartens ist in drei Bauteile gegliedert. Zwei Gruppencluster bestehend aus Gruppen-, Gruppennebenraum und Kinderbad sind von einem großzügigen Spielflur und Elternwartebereich getrennt, der gleichzeitig als Gartenzugang dient. Die dienenden Räume und der Mehrzweckraum sind durch den Haupterschließungsflur von den beiden anderen Bereichen getrennt.

Am Rande von Gilching, im Frauwiesenweg, zwischen einem Wäldchen und den Sportplät­zen entstand die neue Kindertagesstätte mit 4 Kinderkrippen- und 2 Kindergartengruppen. Das Gebäude gliedert sich in zwei zu einander versetzte Volumen, die über ein großzügi­ges Foyer verbunden sind. Der Eingang in der Gebäudemitte ist der zentrale Schnittpunkt zwischen den Krippen-, Kindergarten- und Gemeinschaftsbereichen. Eine offene Trep­pe führt zum Elternwartebereich im Obergeschoss. Dieser Bereich ist dem Mehrzweck­raum zugeordnet

Das Bayrische Schulhaus

Unsere Idee ist es, auf die Tradition des bayrischen Dorfschulhauses Bezug zu nehmen : Einfacher Baukörper, einfaches Dach, Erkennbarkeit des Schulbaues als besonderes Gebäude im Ortsverband, wie Kirche, Pfarrhaus und das Wirtshaus. Diesen Gebäudetypus versuchen wir zeitgemäß zu interpretieren.

Entscheidend dafür, dass es ein „Haus vor den Bergen“ wurde war der erste Besuch des Bauplatzes. In Stichworten formuliert stellte er sich folgendermassen dar: Unser Grundstück liegt am nördlichen Ortsrand Holzkirchens. Im Norden angrenzend ein Maisfeld und die Ortsverbindungsstrasse. Am Horizont die Bergkette der Alpen.

Aufgrund erwarteter, steigender Schülerzahlen soll das Asam-Gymnasium aus den 60er Jahren um zwei Züge erweitert werden. Die bestehende Sporthalle wird zurückgebaut und durch einen 5-geschossigen Erweiterungsbau mit Dreifach-Sporthalle und Tiefgarage ersetzt. Die neuen Klassenräume werden nach dem Lernhauskonzept mit zentralem Multi-Mehrzweckraum

Das „Häuser-Haus“ – Wolf im Schafspelz.
Im oberbayrischen Erding sollte in der Mitte eines zukünftigen Wohngebietes eine sechsgruppige Kindertagesstätte entstehen. Die Stadt lobte hierfür einen Wettbewerb aus und entschied sich unser „Häuser-Haus“ zu realisieren. Unsere Überlegungen galten zuerst dem zukünftigen Umfeld. Und das stellte sich so dar: In Kürze wird das Kinderhaus von zwei bis dreigeschossigen Wohngebäuden umgeben sein, alle werden Satteldächer haben und die Attitüden landläufiger Investorenarchitektur
aufweisen. Es entstand deshalb die Idee, den einfachen Satteldachhaustyp, mithin die Elementarform des Hauses entwerferisch zu thematisieren und in eine Architektur für Kinder zu transformieren. Gelegen kam uns dabei natürlich auch die Assoziation Kinderhaus. Im Äußeren sollte sich spielerisch die Hausform präsentieren. Im Inneren der Hausraum erleb- und erfahrbar werden. Wenn man sich dem Eingang der Kita nähert erschließt sich Entwurfsgedanke in besonderer Weise. Den Besucher empfangen drei Satteldachbaukörper unterschiedlicher Größe, die einen kleinen Platz bilden.

Dem neuen Kinderhaus im Ortsteil Dietersheim der Gemeinde Eching – einem Vorort von München- kommt neben seiner Funktion als Kinderbetreuungseinrichtung auch die Aufgabe zu, den vielen Neubürgern, die in den nächsten Jahren dorthin ziehen werden, eine erste Anlaufstelle zur Kontaktknüpfung zu sein.

 

Der Baukörper nimmt die Maßstäblichkeit der umliegenden bereits realisierten oder geplanten Bebauung auf, setzt sich aber in seiner Gestalt deutlich ab. Seine S-Form ist als durchschnittener und an den Schmalseiten zusammengefügter Block zu interpretieren. Der Entwicklung der Grundrisse lag der Gedanke zu Grunde eine möglichst kompakte

Neben den sichtbaren baulichen Mängeln sind auch funktionale Defizite vorhanden, weshalb die Gebäude einer Grundsanierung bedürfen. Wegen der geänderten Anforderungen an das Raumprogramm müssen die in den letzten Jahrzehnten erfolgten Ausbauten größtenteils abgebrochen werden.

Geplante Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung:

Erneuerung der Bodenbeläge

Erstellen einer Wasserrinne mit Spielplätzen

 

 

Die Aufgabe war: In einem Garten mit Blick auf den „Langen Eugen“ ein achtgruppiges Kinderhaus zu bauen. Die Idee war, dass das neue Gebäude ein „Pavillon“ werden sollte. Je zwei Gruppenraumcluster haben wir dann zu einer L-förmigen Raumfolge